Trends in Education

Microsoft Education

What’s  hip? Mit „Trends in Education“ startete Sarah Armstrong, Director of Education von Microsoft Western Europe in den 1. Tag der Microsoft Education Summit am 5.12.2016 im Techgate/Wien.

Damit meint Sarah Armstrong nicht nur technische Neuerungen im IT Bereich, sondern vor allem deren gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Schlagwörter dazu in diesem Referat: Forschung; Kreativität & Innovation; Kollaboration und Teilen von Wissen.

Dass digitale Technologie von Lehrkräften wie Lernenden unterstützend im Lehr-/Lernprozess genutzt werden kann und zu effektiven Ergebnissen führt – nicht nur den Zugewinn von Wissen betreffend, sondern auch die Stärkung von Personal- und Sozialkompetenzen anbelangend – zeigen Beispiele von Microsoft Showcase Schools aus Dänemark, Portugal, Spanien oder Irland. Das sind Schulen innerhalb des Microsoft Partnerprogramms, welche Technologie – im Form von Hard- und Software – im Unterricht verwenden. Mittels Tablets, Notebooks und Office 365 Education, OneNote, Skype oder Minecraft gewinnen alle Beteiligten  neue Erfahrungen im Lehr-/Lernkontext, welche gleichermaßen bei Schüler/innen und Lehrkräften Begeisterung und Neugier für die Auseinandersetzung mit Neuem entfachen. Ziel des Lernens unter Einsatz von moderner Technologie ist, dass sich bei der/dem Einzelnen diese Lernerfahrung als persönliche Motivation erhält und als essentielle „Life Skill“ auch nach der Schule durch lebenslanges Lernen zum Ausdruck kommt.

Wie wichtig Emotionen beim Lernen und Lehren sind, hat Sarah Armstrong in ihrer Zeit als Lehrerin erkannt. Einer der drei Berufe, die sie am liebsten ausübte. Der beste Job – neben ihrer Anstellung bei Microsoft – war jedoch ihre Position als Direktorin, weil „that’s where you make change happen!“ Es obliegt damit der Schulleitung, wie offen insgesamt die Schule mit neuen Trends umgeht und diese annimmt (Bottom-Down-Ansatz).

In weiterer Folge ist es die Lehrkraft, die als „Facilitator of Pedagogy“, wie Sarah Armstrong es nennt, nicht nur Wissen vermittelt, sondern sich selbst mit technischen Neuerungen und ihren sozio-kulturellen Auswirkungen auseinandersetzt. Aus diesem Blickwinkel kann die Lehrkraft Schüler/innen den Aktionsrahmen vorgeben und innerhalb dessen, gemeinsames und individuelles Lernen steuern. Wichtig ist im Zusammenhang mit der Gewinnung von persönlichen Wissen, Erkenntnissen und Erfahrungen auch die Reflexion darüber in der Gruppe. OneNote, eine Applikation im Office 365 Education Paket, kann dabei als Plattform zur Sammlung von gemeinsamen Wissen und dem Austausch darüber eingesetzt werden. Wie das geht, zeigt Lehrer und MIE Experte Kurt Söser anschaulich.

Den Vorteil von Technik-Einsatz in der Klasse sieht Sarah Armstrong darin, dass dadurch selbständiges Lernen durch Versuch und Irrtum möglich ist, was in weiterer Folge bei Schüler/innen den Anreiz schürt, Problemstellungen/Aufgaben noch einmal zu probieren – nicht weil es die Lehrperson vorgibt, sondern weil die Kinder/Jugendlichen selbst bestrebt sind, zu einem Ergebnis zu kommen. Das ist ihrer Ansicht nach der Grundstein für lebenslanges Lernen und der Weg in ein selbstbestimmtes und auch beruflich erfolgreiches Leben.