Der zweite Tag in Flensburg

Enten und Möwen

Neuer Tag, neue Eindrücke

Um so viel wie möglich an Wissen und Eindrücken von Flensburg aufnehmen zu können, haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir (Maria und Cornelia) beschlossen auf Wanderschaft zu gehen und einen Blick über die Grenze nach Dänemark zu werfen. Da vormittags noch die Sonne schien, machten wir einen kleinen gemütlichen Spaziergang am Hafen entlang zum Omnibusbahnhof.

Wir nahmen den Bus Krusau/DK Richtung dänischer Grenze. Im Bus führten wir immer wieder sehr nette Gespräche mit den Einheimischen. Nach ca. 20 Minuten passierten wir die Grenzkontrolle und waren in Dänemark angekommen. Ein paar Fotos der Landschaft, der Gebäuden und von uns wurden gemacht, bevor wir wieder in den Bus nach Flensburg einstiegen. Die Busfahrerin gab uns den Tipp, an der Bushaltestelle „Kupfermühle Abzweigung“ auszusteigen und über den Dammweg Richtung Wasser zu gehen. Diesen Vorschlag nahmen wir dankend an und verließen den Bus. Nach einem kurzen Spaziergang durch den wunderschönen Wald erreichten wir eine kleine Brücke, die Schusterkate. Diese Brücke liegt genau zwischen dem deutschen und dem dänischen Grenzstein und verbindet sozusagen die zwei Länder miteinander. Da einige Wolken aufgezogen waren, war es dunkler geworden und die Stimmung über dem Meer war atemberaubend schön. Diese Eindrücke hielten wir wieder fest und begaben uns anschließend gemütlich wieder zur Bushaltestelle und fuhren nach Flensburg zurück.

In unsere Wohnung wollten wir noch nicht. Wir waren so in unserer Entdeckerlaune gefangen, dass wir uns ganz spontan dazu entschieden haben das Schifffahrtsmuseum zu besuchen. Das Museum hat uns total geflashed. Die Ausstellungen drehten sich alle um die Schiffsfahrt – wie der Name schon sagt. Man konnte sich selber in Knotenbinden testen. Maßstabsgetreue Miniaturnachbauten der großen Schiffe betrachten, selber am Steuerrad drehen und für kurze Zeit einen Kapitän nachahmen. Die Geschichte des Rums und des Zuckers sowie der Sklaverei wurden auch sehr interessant ausgestellt. Diese informativen Ausstellungen machten enorm viel Spaß. Dieses Museum für jede Altersgruppe geeignet. Auch Schulklassen lassen sich perfekt durch das Museum führen. Durch die Museumspädagogik wird den Kindern und Jugendlichen die Themen der verschiedenen Ausstellungen auf eine gerechte Art näher gebracht. Für angehende Lehrpersonen ein riesen großer Pluspunkt. Auch das Rum-Museum im Keller war der Hit. Vor allem die niedrige Decke weckte in uns das Gefühl, Riesen zu sein, was bei uns nur selten vorkommt.

Nach dem 2stündigen Museumsbesuch haben wir uns noch eine Suppe geholt, bevor wir zu unserer Unterkunft aufgebrochen sind. Den Abend werden wir mit allen Kolleginnen und Kollegen bei einem zünftigen Essen in Hansen Brauerei ausklingen lassen.

Der Bericht der zweiten Gruppe ist hier nachzulesen.

2 Gedanken zu „Der zweite Tag in Flensburg

    1. Wir haben diesen Tag für kulturelle Weiterbildung genutzt und wollten Flensburg und seine Umgebung erkundigen. Dafür waren wir am Mittwoch und heute Donnerstag viel in der Uni.

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