Learning4Integration – Das Internet kennt keine (Alters)grenzen!

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Dipl.-Betr. (FH) Katja Bröckl-Bergner startete ein Projekt mit jungen Flüchtlingen, Seniorinnen und Senioren und Schülerinnen und Schülern einer Mittelschule in Erding. Die Vortragende berichtete zu Beginn darüber, welche „Zutaten“ für solch ein Projekt wichtig sind. Dabei nannte sie:

  • geflüchtete Jugendliche, die sich derzeit in Übergangsklassen für Deutsch befinden
  • 5 Senioren, die auch mal etwas anderes ausprobieren wollen
  • eine Bildungseinrichtung bzw. eine Schule,
  • digitale Geräte mit WLAN, das in deutschen Schulen keines Falls Grundvoraussetzung ist und natürlich
  • eine Schulklasse mit Schüler/innen der Mittelschule, die als Coachs dienen.

 

Vergangenes Jahr hat Google 250.000 Chromebooks gespendet und 30 davon bekam die Mittelschule in Erding. Mit diesen Chromebooks arbeitete Frau Bröckl-Bergner in ihrem Projekt.

 

Weiters suchte sie Gemeinsamkeiten der zwei Gruppen, also Gemeinsamkeiten zwischen Senioren und Geflüchteten. Zum einen stellt die Ausgrenzung einen gemeinsamen Nenner dar. Senioren werden dadurch ausgegrenzt, dass sie im Altenheim wohnen und mit der digitalen Technik nicht viel zu tun haben. Flüchtlinge werden durch ihre fehlenden Deutschkenntnisse ausgegrenzt. Zum anderen werden haben die zwei Gruppen die Flucht, die sie mitmachen mussten, gemeinsam.

Ebenso betonte Frau Bröckl-Bergner, dass viele Geflüchtete bereits ein Smartphone besitzen, sich jedoch nicht ins Internet trauen, da sie im Umgang mit diesen neuen Geräten noch nicht geübt sind.

 

All diese Barrieren wurden durch das Projekt „Learning4Integration“ eliminiert. Die Senioren wurden vom Altenheim abgeholt und in die Schule gebracht. Dort warteten die Jugendlichen bereits mit den Flüchtlingen. Jeweils fünf Jugendliche betreuten einen Senior und unterschiedlich viele Geflüchtete. Alle Beteiligten hatten riesen Spaß am Projekt, das man auf den Bildern, die Frau Bröckl-Bergner zeigte, sehr gut erkennen konnte.

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