Das Smartphone im Schulbetrieb, Schul-IKT quo vadis?

Markus Krug, Lehrer an der NMS & Bizent Traiskirchen, versuchte durch das Versprechen, im „Tilleulenspiegelverfahren einen humorvollen Impulsvortrag zum Thema „Handy – Schüler/in – Lehrer/in – Schule“ zu halten, die Aufmerksamkeit und das Interesse für seinen Vortrag zu wecken.

Sein Versprechen eines humorvollen Beitrags ist ihm gelungen. Er stellte verschiedene Begriffe vor, wie z. B. das Bio-IPad oder ließ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Begiskeyware im Internet suchen. (Versuche selbst herauszufinden, was hinter dem Begriff Begiskeyware steht. – http://www.krug-online.at/begiskeyware/)

Jedoch wurde wenig neues Wissen rund um die Schwierigkeiten des Smartphones im Schulbetrieb vermittelt. Es wurde lediglich aufgezeigt, dass es die bereits bekannten Probleme in Bezug auf die digitalen Medien gibt und welche große Rolle das Smartphone im Leben aller spielt. Herr Krug hat diesbezüglich ein sehr treffendes Beispiel erklärt, nämlich jeder hat ein Werkzeug der/die Bäcker/in, der/die Mechaniker/in, aber beide nehmen ihre Arbeitsmaterialien nicht mit in die Wohnung, einzig und allein das Smartphone wird in den Wohnräumen akzeptiert. Ein weiteres Beispiel, welches zeigt, welche große Bedeutung die moderne Technik in unserem Leben hat, waren die verschiedenen Fragen von Herrn Krug an das Plenum z. B. Besitzen Sie ein Smartphone? Benützen Sie es täglich? etc.

Fazit: Leider fehlten für mich verschiedene Ideen, wie man den Trends entgegenwirken könnte, wie man die Schülerinnen und Schüler im Unterricht etwas sensibilisieren könnte bzw. wie ich als Lehrperson als Vorbild wirken kann. Trotzdem war es ein humorvoller Vortrag, der zwischen den anderen Vorträgen eine heitere Abwechslung darstellte.

Definition:
Bio-IPad: Es ist eine normale Schiefertafel. Diese Tafel ist im Gegensatz zu herkömmlichen Tablets nicht Viren anfällig, Inhalte können einfach gelöscht bzw. erstellt werden etc.

 

 

3 Gedanken zu „Das Smartphone im Schulbetrieb, Schul-IKT quo vadis?

  1. Ob und wie Smartphone-Einsatz im Unterricht sinnvoll ist oder nicht und ab welcher Altersstufe – dazu wird noch viel diskutiert werden. Fest steht: das Smartphone ist inzwischen fixer Bestandteil unseres Lebens geworden und wir müssen lernen, damit umzugehen. Es zu verteufeln bringt genau so wenig, wie es als didaktisches „Allheilmittel“ zu betrachten.

  2. Mein Bericht zu diesem Vortrag:

    In unserer schnelllebigen Zeit nehmen digitale Medien, seien es Smartphone, Laptop, Tablet, PC, etc. einen immer größer werdenden Stellenwert im Leben ein. Besonders junge Heranwachsende sind in diesen Bann gerissen. Sie nutzen vor allem das Smartphone, das ein tagtäglicher Begleiter der Kinder und Jugendlichen darstellt, nahezu permanent. Auch in der Schule machen sich diese Entwicklungen bemerkbar. Daraus ergibt sich natürlich die Frage, welche Möglichkeiten einer Lehrperson zur Verfügung stehen, das Smartphone gezielt im Unterricht einzusetzen. Herr Markus Krug, der an der Neuen Mittelschule Traiskirchen als Lehrperson tätig ist, hat diesbezüglich einen Impulsvortrag zum Thema „Das Smartphone im Schulbetrieb, Schul-IKT Quo vadis?“ gehalten. Neben dem Smartphone-Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen, sollten zudem Themen wie beispielsweise persönliches Sicherheitsgefühl rund um Smartphone & Internet, sinnvoller Einsatz der neuen Medien im Old School Alltag sowie Grenzen der Technik und auch des Menschen angesprochen werden.

    Grundsätzlich hielt sich Herr Krug eher allgemein. Er thematisierte, inwiefern das Smartphone im Schulalltag einen Stellenwert einnimmt und welche Probleme/Schwierigkeiten sich im Zuge eines Smartphone-Einsatzes im Schulbetrieb ergeben können. Interessant wäre es für mich persönlich noch gewesen, konkrete Einsatzszenarien kennenzulernen, in denen es Sinn macht das Smartphone während des Unterrichts einzusetzen. Durch seine lockere Präsentationsart und seinen Humor hat es sehr viel Spaß gemacht, sich die Präsentation anzuhören, weshalb diese Rede somit eine Abwechslung zu den restlichen Vorträgen darstellte.

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