„Vom Potenzial des Biber der Informatik-Events für den alltäglichen Informatikunterricht“

Herr Mag. Peter Micheuz, der am Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt als Lehrperson tätig ist, hielt bei den Edudays 2017 in Krems einen spannenden Vortrag zum Thema „Vom Potenzial des Biber der Informatik-Events für den alltäglichen Informatikunterricht“.

Der Begriff „Biber der Informatik“ beschreibt einen Informatik-Wettbewerb, welcher jährlich im November an diversen Schulen in Österreich abgehalten wird. Dieser Wettbewerb lässt sich grundsätzlich mit dem Känguru-Wettbewerb, der jährlich im Unterrichtsgegenstand Mathematik stattfindet, vergleichen.

Teilnehmen können alle Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 bis 20 Jahren. Insgesamt gibt es fünf Altersstufen – 3. und 4. Volksschule, 5. und 6. Unterstufe, 7. und 8. Unterstufe, 9. und 10. Oberstufe und 11. und 13. Oberstufe. Die Teilnahme selber erfolgt online im Rahmen des Unterrichts.

Grundsätzlich sind 15 verschiedene Aufgabenstellungen in jeweils drei Schwierigkeitsstufen (leicht, mittel und schwer) zu lösen, die abhängig von der Altersstufe der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer variieren. Sämtliche Aufgaben weisen Informatikhintergrund auf und decken dabei ein breites Fachwissen ab. Von der „Kern-Informatik“ über Informationstechnologien bis zur Computer Literacy. Aufgrund des breiten Fachwissens, das für die Lösung der diversen Aufgabenstellungen benötigt wird, eignen sich die verschiedenen Übungen durchaus auch für den Einsatz in Unterrichtsstunden während des Schuljahres.

Aus Statistiken, die im Zusammenhang mit dem Biber-Wettbewerb erstellt wurden, lässt sich feststellen, dass der Biber-Wettbewerb eher an AHS-Schulen durchgeführt wird, an BHMS hingegen eher selten Anwendung findet.

Für mich war der Vortrag von Herrn Micheuz sehr interessant und ich werde mit Sicherheit später in der Berufspraxis versuchen, mit meinen Schülerinnen und Schülern auch an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

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