Mehr als eine digitale Schnitzeljagd: Actionbounds für den Unterricht erstellen – Walter Fikisz

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Tarija und ich besuchten gemeinsam den spannendklingenden Vortrag von Herrn Walter Fikisz am ersten Tag und waren nicht sonderlich überrascht, dass dieser total überlaufen war.

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Coding und Robotik für alle – Thomas Leitgeb

BeeBots

Bereits der erste Vortrag den ich auf den EduDays besucht habe, war ein voller Erfolg. Bereits als ich den Raum betrat, freute ich mich schon darauf, denn überall waren keine Roboter und Bienen verteilt. Was es mit diesen Bienen aufsich hat, werde ich gleich noch genauer ausführen, doch zuerst einmal eine kurze Vorstellung des Themas.

Die PH Burgenland hat unter der Leitung von Thomas Leitgeb das Projekt „Coding und Robotik“ in die NMS Mattersburg gebracht. Es zielt darauf ab, den Anwendern „Computational thinking“ – also denken wie ein Computer – beizubringen. Es geht um die Etablierung von virtuellen Algorithmen in der physischen Umwelt mittels verschiedener Robotersysteme. Das sieht auf den Ersten Blick eindeutig nicht nach einem Thema aus, welches man in einer NMS mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 – 14 Jahren unterrichten kann, oder?

Falsch gedacht!

Die Schülerinnen und Schüler der NMS Mattersburg beschäftigen sich wöchentlich mit dieser Thematik. Dort gibt es nämlich eine Testklasse, in welcher das Projekt „Coding und Robotik“ in den naturwissenschaftlichen Fächern integriert ist. Die Tablet-Klasse wird durch einfache Spiele „Der blinde Roboter“ zu dem Thema hingeführt. Der Blinde Roboter besteht aus zwei Schülerinnen und Schüler (einen Befehlshaber und einem Roboter) welche durch verschiedene „Codes“ – wie zum Beispiel ein Tippen auf die linke Schulter für eine Linksdrehung – sich durch die Klasse bewegen müssen. Oft kommt es zu Kollisionen wodurch der Roboter neu programmiert werden muss und so werden die Codes immer weiter und weiterentwickelt.

Doch was hat das ganze jetzt mit den vorher genannten Bienen zu tun?

Die Bienen bzw. die sogenannten BeeBots sind kleine Roboter in Form von Bienen, die einfache Befehle wie Links, Rechts, Vor, Zurück und Pause beherrschen. Durch einfaches Tippen auf die jeweiligen Schalter auf dem Rücken der Bienen, können sie programmiert werden und diese Befehle werden in einem innovativen Arbeitsblatt vermerkt. Alle gemachten Arbeitsschritte werden außerdem mittels Video dokumentiert und im eigenen YouTube-Channel hochgeladen. Top modern also das Ganze. Somit werden bereits die Grundsteine für das „Computational thinking“ gelegt. Auch wir durften diese BeeBots ausprobieren und ich war begeistert.

Die Schülerinnen und Schüler der NMS Mattersburg sind auch sehr angetan von diesem Konzept. Die BeeBots dürfen von ihnen mit nach Hause genommen werden und laut den Angaben von Herrn Leitgeb, sind diese immer vergriffen. Das einzige Kriterium ist, dass die Schülerinnen und Schüler ein kleines Video über die Verwendung der BeeBots drehen müssen, wie nachfolgend in einem originalen Schülervideo zu sehen ist:

Wie man sieht ist „Coding und Robotik“ also nicht nur ein Thema für Hacker und Computer-Profis, sondern kann auch bereits in der Primarstufe gelehrt werden.

Ich persönlich bin begeistert von diesem Projekt und freue mich auf den nächsten Kontakt mit den BeeBots in einer Vorlesung an der PHT. 🙂
Die BeeBots kann man übrigens über die PH Burgenland für jede Schule bestellen.